Darum geht es bei dieser Übung: Aus sieben Wörtern, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, wird eine spontane Kurzgeschichte. Grundsätzlich funktioniert diese Schreibübung am besten, wenn du nicht lange nachdenkst, sondern einfach drauflosschreibst. Weil sich die Handlung dann meist erst während des Schreibens ergibt, bist du dabei ständig gefordert, passende Überleitungen zwischen den Wörtern zu finden. Das heißt, dass die vorgegebenen Wörter die Handlung bestimmen und vorantreiben, ohne dass sie am Ende in sich stimmig oder vollständig logisch sein muss.
Eine etwas weniger intuitive Möglichkeit ist, sich vorher genau zu überlegen, worum es in der Geschichte gehen soll und wie sie anfängt und endet. Hierbei sind die vorgegebenen Wörter eher nur der Ausgangspunkt oder das Grundgerüst der Geschichte, müssen aber keine große Rolle innerhalb der Handlung spielen. Das braucht natürlich mehr Zeit und das Ergebnis ist ein völlig anderes als bei der spontanen Variante, aber es kann sich lohnen – vor allem, wenn es dir schwerfällt, angefangene Geschichten zu Ende zu schreiben.
Tipp: Als zusätzliche Herausforderung kannst du die Reihenfolge der Wörter auswürfeln und die Handlung daraufhin entwickeln.
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